Kleiberit-Straße offiziell ihrer Bestimmung übergeben
Im Beisein des Gemeinderats einschließlich des SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Wehowsky und zahlreicher Mitglieder der Gemeindeverwaltung haben Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz und der Geschäftsführer der Kleiberit GmbH, Klaus Becker-Weimann, die neu erbaute Kleiberit-Straße ihrer Bestimmung übergeben. Die Straße erschließt den rückwärtigen Teil des Firmenkomplexes und bildet die Zufahrt zum Erweiterungsbau „Technologie-Zentrum“, der bereits im November 2009 in Betrieb genommen wurde.
Scholz sprach von der Aufgabe einer Kommune, in aktiver und vorausblickender Gewerbepolitik Sorge dafür zu tragen, dass Wertschöpfung stattfinden könne. Er gab aber auch unumwunden seiner Freude darüber Ausdruck, dass einer der umsatzstärksten Betriebe und damit einer der kräftigsten Gewerbesteuerzahler sich entschlossen habe, das Zentrum seiner weltweit agierenden Firma mit insgesamt 350 Mitarbeitern in Weingarten zu belassen – und sogar noch auszubauen.
Dazu habe die Gemeindeverwaltung gern ihren Teil beigetragen, um den Bedarf an Grund und Boden von 14 verschiedenen Grundstückseigentümern zusammenzutragen. Außerdem sind von der Aufstellung bis zur Rechtskraft des Bebauungsplans nur acht Monate vergangen, was eine relativ schnelle Verfahrensdauer darstellt.
Das Unternehmen, dessen Hauptprodukt Schmelzklebstoffe sind, hat Kunden und Zulieferer in aller Welt und einen entsprechenden Lkw-Verkehr. „Bisher füllten die eingehenden Schwerlaster die Max-Becker-Straße vor dem Haupteingang, so dass nicht selten chaotische Zustände herrschten“, berichtet Becker-Weimann. Darum wurde die Genehmigung des neuen Hochregallagers mit der Auflage verknüpft, eine zweite Zufahrtsstraße zu schaffen.
Diese Straße führt – entweder vom Bahnübergang Häcker oder aus der Rudolf-Diesel-Straße kommend – in Lkw-freundlichem Bogen nach links hinter die Gebäude bis zum Werktor vier. Die vorwiegend aus Osteuropa kommenden Fahrer werden mit Hinweisschildern in russischer Sprache empfangen und bei der Anmeldung in ihrer Muttersprache begrüßt, um auch durch Vermeidung von Sprachproblemen die Abwicklung zu beschleunigen.
„Sie passieren das Werktor und verlassen das Gelände über die vordere Ausfahrt. Dieser Ringverkehr mache die Abfertigung fließend und löse die Verkehrsprobleme“, erklärte Becker-Weimann.
Mit dem Schnitt durch das Band wurde die Kleiberit-Straße offiziell für den Verkehr freigegeben und der Gemeinde übereignet.
Abschließend lud die Firma Kleiberit GmbH den Gemeinderat sowie die anwesenden Mitglieder der Gemeindeverwaltung zu einer interessanten Führung durch das neue „Technologie-Zentrum“ ein. (Gemeindenachrichten)
Filed by Andi on April 1st, 2010 under Verkehr, Wirtschaft
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